Sieben Radsportler des SV-Albaching haben sich am Freitag dem 21. August zu einer gemeinsamen 3-tägigen Wochenendausfahrt aufgemacht.
Gemeinsamkeit und Spaß stehen im Mittelpunkt
Ziel war es bei unserer Ausfahrt zusammen Spaß zu haben, sich den Wind um die Nase wehen zu lassen und dabei das Rennradfahren in der Gruppe – speziell die Geschwindigkeit im Windschatten – zu genießen. Das ist in unserer Gemeinschaft möglich, da man sich obligatorisch gegenseitig hilft und unterstützt und einen regen Austausch untereinander pflegt. Darüber hinaus bemühen wir uns immer darum, in positiven Kontakt mit Dritten am Straßenrand oder während unser zahlreichen Pausen zu kommen, was uns u.a. aufgrund unserer ansprechenden und auffälligen Vereinskleidung problemlos gelingt.
Wir hatten also keine Tour geplant, bei der es um eine absolute sportliche Herausforderung geht, sondern eine Spaßfahrt bei der niemand von uns an seine Leistungsgrenze (oder darüber hinaus) gehen musste. Außerdem bot uns unser von Maria gelenktes Begleitfahrzeug die Sicherheit, zur Not bereit zu stehen, wenn es aufgrund eines gröberen Defektes oder sonstiger Probleme erforderlich werden sollte. Außerdem transportierte sie damit natürlich auch unser Gepäck.
Nach Kelheim, aber diesmal nicht zum 24h-Rennen
Start der Tour war also am Freitag, dem 21. August, morgens um 8 Uhr beim Vereinsheim in Albaching. Das Ziel des ersten Tages liegt gut 120 km/ 750hm entfernt und zwar der Gasthof Weißes Lamm in Kelheim. Nach gut 4,5 Stunden reiner Fahrzeit – unterbrochen von einer ausgedehnten Frühstückspause bei Bockshorn, großem Mittagsgelage in Mainburg und einem Kurzaufenthalt in Abensberg – kamen wir trotz umherziehender Regenwolken weitgehend trocken gegen 16 Uhr bei bester Stimmung beim Weißen Lamm in Kehlheim an.
Wieso steuerten wir Kehlheim an? In der Stadt an der Donau findet jährlich das legendäre 24-Stunden-Radrennen statt, an dem einige Vereinsmitglieder entweder im Team oder als Einzelstarter seit vielen Jahren teilnehmen. Im Gasthof Weißes Lamm – gelegen an einem der Stadttore in der Innenstadt von Kelheim (direkt an der Rennstrecke des 24h-Rennens), sind die Oibicher Radler bekannt und beliebt. Dort haben unsere 24h-Fahrer während des Rennens seit über 10 Jahren eine hervorragende Unterkunft – sozusagen ein Jahresabo. Dementsprechend freudig fiel dann auch die Begrüßung durch Wirt und Bedienung bei unserer Ankunft aus.
Gewitter mit nachfolgender Gruppenwäsche
Am nächsten Tag starteten wir dann nicht gleich unsere 2. Etappe, sondern drehten eine „Kennenlernrunde für die Neuen“ auf der Rundstrecke des Kelheimer 24h-Rennens mit ihren gut 16km/180hm.
So starteten wir etwas verzögert – so gegen 10.30 Uhr – in die anspruchsvollste Etappe unserer Reise und zwar zum Landhaus Oberreiner in Bad Griesbach (137km/1100hm).
Es stellte sich recht bald heraus, dass wir einen teils kräftigen Rückenwind hatten, der unsere Fahrt stark beschleunigte, aber auch die ein oder andere überaus treue Regen- bzw. Gewitterzelle im Gepäck hatte. Bis etwa 14 Uhr (kurz nach unserer Mittagspause in Geiselhöring) blieben wir von großem Regen verschont. Aber dann erwischte uns ein heftiges Gewitter mit beißendem eiskalten Regen, das uns zwang an einem Ortsrand auf einem Bauernhof Schutz zu suchen. Der Bauer und seine Frau freuten sich sichtlich über den Regen und unseren unerwarteten Besuch und vertrieben sich und uns die Wartezeit im gemeinsamen Gespräch. Nach gut einer halben Stunde war das Gewitter vorbei und wir starteten – gut gelaunt – auf unseren nächsten Streckenabschnitt. Vor uns lagen gut 40 km auf regennasser Straße – sozusagen ein Fahrt in der Gruppenwaschmaschine – mit dem Ziel „Nachmittagskaffee“ in Wallersdorf.
Nach dieser Stärkung ging es dann weitgehend trocken – der Gewitterzelle hinterher – auf den letzten Streckenabschnitt nach Bad Griesbach, der mit heftigem „Auf und Ab“ unsere Energiereserven ziemlich forderte. Etwas müde und bereit für ein heiße Dusche, ein gekühltes Bier und eine kräftige Brotzeit (hatte uns Maria dort vorbereitet) erreichten wir unsere Unterkunft nach insgesamt 5 Stunden Fahrzeit gegen 18 Uhr.
Gegenwindorgie mit vollem Bauch
Auf unsere Schlussetappe – zurück nach Albaching (113 km/ 800hm) – starteten wir um kurz nach 10 Uhr. Es zeigte sich ganz schnell – der Wind hatte seine Richtung nicht geändert – und blies uns auf dieser Etappe durchs traumhaft schöne Rottal teils kräftig entgegen. Allerdings diesmal bei strahlendem Sonnenschein.
Die erste Rast machten wir in Pfarrkirchen in einer Eisdiele. Der nächste Abschnitt führte uns nach Massing zum Mittagessen in die Eisdiele Pizzeria Da Toni (ein echter Geheimtipp für Pizzaliebhaber), bevor wir – mit vollen Bäuchen und etwas schwerfällig – den Schlussabschnitt dieser tollen Wochenendausfahrt antraten und gegen 16.30 Uhr beim Sportheim in Albaching zum gemütlichen Abschlusstreff ankamen (Fahrzeit gut 4 Stunden).
Wer künftig gerne bei solchen Aktivitäten mitmachen oder uns ganz einfach unterstützen möchte, meldet sich bitte direkt bei uns. Am einfachsten per Mail an info@radsport.albaching.de über unsere Webseite unter www.radsport.Albaching.de oder auch telefonisch unter 08072-6869875.
Nasenbachblatt September 2026

